Es ist ein Unding

Immer mehr Dinge in unserem Alltag werden automatisiert entschieden. Stellen Sie sich vor, dass Navis so viel Verkehr vor Ihrer Tür entlang schicken, dass Sie nicht mehr sicheren Fußes über die Straße kommen. Dass Fotoautomaten in Behörden ihr Gesicht nicht erfassen, weil die Ihre Hautfarbe nicht richtig erkennen. Oder Sie einen Vertrag nicht bekommen, weil der Computer errechnet hat, Sie seien nicht kreditwürdig. Was für Undinger!

Meist ist unklar, wie solche automatisierten Entscheidungen getroffen werden. Wer dann bei den Verantwortlichen nachfragen oder gar widersprechen will, stößt oft auf taube Ohren. Denn Anlaufstellen bieten die meisten Firmen nicht an. So ist man als Einzelne·r automatisierten Entscheidungen leicht ausgeliefert.

Das wollen wir gemeinsam mit Ihnen ändern: Nutzen Sie Unding als Botendienst. Wir transportieren Ihre Anliegen zu großen Internetfirmen und anderen Stellen, die Entscheidungen automatisiert treffen. Unding hilft dabei, Ihren Unmut an die richtige Instanz zu lenken. Es assistiert beim Dialog, hakt regelmäßig nach, benachrichtigt bei Neuigkeiten und unterstützt Sie dabei, angemessene Antworten auf Rückmeldungen zu finden.

Gemeinsam mit anderen machen Sie bei Unding sichtbar, dass es vielen genauso geht wie Ihnen. So senden Sie den Unternehmen, Behörden, aber auch der Politik eine klare Botschaft: Werdet Eurer Verantwortung gerecht! Nicht alles, was erlaubt ist, ist akzeptabel. Ermöglicht Kommunikation und schafft Anlaufstellen für alle, die durch Eure Geschäfte und Dienste betroffen sind.

Eins ist uns noch wichtig: Unding ist in der Test- und Aufbauphase. Mit Ihrem Feedback und Ihren Anregungen helfen Sie uns, den Botendienst so nützlich wie möglich zu machen. Wir freuen uns über jeden Hinweis.

Gefördert von:


Mitwirkende

Dank an: Carla Hustedt, Markus Overdiek & Ralph Müller-Eiselt (alle Bertelsmann Stiftung)